Spätzle selber machen - Mit dem richtigen Mehl

Sie sind mittlerweile längst nicht mehr nur bei den Schwaben beliebt, sondern haben Fans in ganz Deutschland: Spätzle. Besonders frisch und selbstgemacht schmecken die traditionellen Spätzle oder auch Knöpfle einfach unschlagbar lecker. Allerdings kann die Zubereitung von Spätzleteig wahrlich eine kleine Herausforderung sein. Selbst echten Schwaben und Spätzle-Profis kommen bei der Zubereitung von Spätzle teilweise Fragen auf. Wir verraten Ihnen, wie Sie Spätzle selber machen können, was Sie bei der Zubereitung des Teigs beachten müssen und wie Spätzle gekocht werden.

Das Rezept für Spätzleteig

Für die Zubereitung von Spätzleteig brauchen Sie im Grunde nur sehr wenige Zutaten:

  • Spätzlemehl: Ca 100 g pro Person
  • Eier: 1 Ei auf 100 g Mehl
  • Flüssigkeit: 50 ml auf 100 g Mehl
  • 1 TL Salz auf 100 g Mehl

 

Viele Spätzle-Fans verwenden für ihren Spätzleteig Dinkelmehl Type 630, meistens wird allerdings das klassische Weizenmehl Type 405 verwendet. Am optimalsten eignet sich unser Spätzlemehl von Rahmer Mühle, das speziell für die Leibspeise der Schwaben entwickelt wurde. Als Grundlage dient hierbei Weizenmehl Type 405. Durch die Zugabe von Hartweizengrieß wird der Spätzleteig etwas kerniger, was zu optimalen Spätzle-Ergebnissen führt.

Bei der beigefügten Flüssigkeit ist es Ihnen überlassen, ob Sie lieber Milch oder Wasser verwenden. Beide Flüssigkeiten eignen sich sehr gut für Spätzleteig und machen diesen etwas dünnflüssiger. Dementsprechend ist es ganz Ihrem persönlichen Geschmack überlassen, ob Sie lieber Milch oder Wasser verwenden. Einige Spätzle-Fans bereiten ihre Spätzle sogar ganz ohne zusätzliche Flüssigkeit zu. Was hier besser schmeckt und ob überhaupt Flüssigkeit zum Spätzleteig hinzugegeben werden sollte, ist darum nicht selten Grund für Diskussionen.

Zubereitung

Zunächst vermischen Sie das Mehl und das Salz in einer Schüssel. Anschließend geben Sie Eier und Flüssigkeit hinzu und vermengen den Teig, bis er eine dickflüssige Konsistenz erreicht hat. Mit einem Kochlöffel schlagen Sie den Spätzleteig nun in der Schüssel so lange luftig, bis er Blasen wirft. Dann ist der Teig perfekt und bereit für die weitere Verarbeitung.

Tipps und Tricks fürs Spätzle-Rezept

Echte Schwaben und Spätzle-Liebhaber wenden übrigens nicht selten Insider-Tricks an, mit denen die Spätzle noch besser gelingen. So wird anstatt Wasser gerne auch mal Sprudelwasser verwendet. Die darin enthaltene Kohlensäure macht den Teig lockerer und luftiger, sodass die Spätzle noch besser werden.

Wenn Sie Ihre Spätzle übrigens gerne ein wenig würziger essen, können Sie dem Teig auch verschiedene Gewürze wie Muskat oder Nelkenpulver hinzufügen. Das verleiht den Spätzle einen tollen Geschmack und passt hervorragend zu einigen klassischen Gerichten wie beispielsweise Käsespätzle.

Die perfekte Konsistenz von Spätzleteig

Oft wird die Frage gestellt nach “dem einen perfekten Spätzle-Rezept”. Dieses gibt es allerdings leider nicht. Spätzle werden immer nach Gefühl gekocht und auch beim Herausfinden der perfekten Teigkonsistenz sind sich viele Spätzle-Köche unsicher.

Optimal ist die Spätzleteig-Konsistenz, wenn der Spätzleteig langsam und zähflüssig vom Kochlöffel tropft. Der Teig sollte nicht ganz so dünn wie Pfannkuchenteig sein, aber auch kein fester Klumpen.

Die perfekte Spätzleteig-Konsistenz hängt allerdings auch immer von der anschließenden Zubereitungs-Methode ab. Wenn Sie vorhaben, die Spätzle vom Brett zu schaben oder mit der Spätzlepresse zuzubereiten, darf der Spätzleteig ruhig etwas dicker und zähflüssiger sein. Für den Hobel oder das Sieb sollte er ein wenig dünnflüssiger angerührt sein.

Soll man Spätzleteig ruhen lassen?

Wenn Sie ein wenig Zeit zur Verfügung haben, können Sie Ihren Spätzleteig gerne 30-40 Minuten ruhen lassen. Dadurch kann das Mehl ein wenig quellen und der Teig wird lockerer. Falls es allerdings schnell gehen muss und die Gäste bereits warten, kann der Spätzleteig auch guten Gewissens sofort weiterverarbeitet werden.

Spätzle richtig kochen

Um die Spätzle zu kochen, muss zunächst ein großer und breiter Topf mit Salzwasser gefüllt und kurz aufgekocht werden. Der Spätzleteig wird nun, je nach Verarbeitungsmethode, in das leicht siedende Salzwasser geschabt oder gepresst. Etwa nach einer halben Minute steigen die fertigen Spätzle im Topf an die Wasseroberfläche und können abgeschöpft werden.

Falls Sie Ihre Spätzle nun sofort verzehren möchten, müssen sie nicht mit kaltem Wasser abgeschreckt werden. Wenn man die Spätzle allerdings noch in einer Pfanne anbraten möchte oder sie für den nächsten Tag aufheben will, ist das Abschrecken der Spätzle sinnvoll. Dadurch kleben sie beim Abkühlen weniger zusammen.

Rahmer Mühle wünscht guten Appetit!

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