Pizzateig selber machen - Worauf kommt es an?

Das leckere, italienische Gericht erfreut sich mittlerweile internationaler Beliebtheit - Pizza. Der würzige Boden aus Hefeteig, belegt mit Tomatensauce, Käse und den unterschiedlichsten Toppings, ist ein echter Klassiker. Nur sehr wenige Menschen mögen keine Pizza, was vermutlich an der enormen Variabilität liegt. Jeder kann ganz individuell entscheiden, womit die Pizza belegt wird und welche Toppings genutzt werden. Doch eines gehört zu jeder guten Pizza dazu: der optimale Pizzaboden. Dieser ist außen knusprig und innen wunderbar weich, saftig und luftig-locker. Ein guter Pizzateig ist die Grundlage für die perfekte Pizza! Doch bei der Zubereitung kann auch einiges schiefgehen - wir verraten Ihnen worauf es ankommt und was beachtet werden muss.

Grundrezept für Pizzateig - Welche Zutaten braucht man?

Pizzateig ist ein Charakter-Teig. Wenn man weiß, was er mag, kann man ihn zum perfekten Pizzaboden verarbeiten. Wenn man das allerdings nicht weiß, kann er einem den ein oder anderen Streich spielen. Die Zutatenliste ist recht simpel, denn für Pizzateig braucht es lediglich 4 Zutaten: Wasser, Hefe, Salz und Mehl. Für ca. 4 runde Pizzen werden folgende Mengen empfohlen:

Gegebenenfalls können Sie noch etwas Olivenöl bereitstellen. Ein Schuss davon kann den Teig später geschmeidiger machen, dies ist allerdings nicht zwingend notwendig.

Welches Mehl eignet sich am besten für Pizzateig?

Mehl ist nicht gleich Mehl. Das richtige Mehl ist der entscheidende Faktor, ob ein Pizzateig gelingt oder nicht. Spezielles Pizzamehl ist darum das Geheimrezept eines jeden guten Pizzabäckers, um den optimalen Pizza-Boden zu bekommen. Dabei ist es zunächst wichtig, dass das Mehl fein ist und den geeigneten Ausmahlgrad hat. Dies trifft auf Mehl Type 405 zu. Damit der Teig jedoch noch elastischer ist, sollte das Mehl zudem einen hohen Anteil an Klebereiweiß haben, sprich Gluten. Spezielles Pizzamehl ist auf diese Anforderungen hin entwickelt worden und bietet darum die perfekten Voraussetzungen für Pizzateig. Ein solches Pizzamehl gibt es übrigens auch im Onlineshop der Rahmer Mühle. Schauen Sie doch mal vorbei und kaufen Sie Pizzamehl für Ihren perfekten Pizzateig!

Von der Zubereitung des Pizzateigs zur perfekten Pizza

Als erstes wird das Wasser in eine Schüssel gegeben. Darin wird nun die Hefe unter Rühren aufgelöst, sodass der Teig später gut aufgehen kann. Zu diesem Wasser-Hefe-Gemisch wird das gesiebte Mehl und Salz zugegeben. Als nächstes muss der Teig 10-20 Minuten gründlich geknetet werden. Dabei verbinden sich die Zutaten miteinander und der Teig erhält später eine luftig-lockere Konsistenz. Bestenfalls wird der Teig übrigens tatsächlich mit der Hand geknetet - durch die Wärme der Hände kommt die Hefe in Gang. Zur Not geht’s aber auch mit der Küchenmaschine beziehungsweise einem elektrischen Knethaken. Der fertige Teig sollte nun in einer abgedeckten Schüssel ca 2 Stunden gehen, um die perfekte Teigkonsistenz zu erreichen. Anschließend können 4 gleich große Portionen geformt werden, die wiederum noch einmal 30 Minuten gehen sollten. Dabei kommt es jedoch ganz darauf an, wie viele Pizzen Sie haben möchten und wie groß diese sein sollen. Die einzelnen Portionen können nun ausgerollt und mit Tomatensauce und Käse verfeinert werden. Eine Pizza sollte übrigens niemals zu dick belegt sein, damit der Pizzateig schön knusprig bleibt und nicht matschig wird. Beim Backen gilt: je heißer, desto besser! In Pizzerien werden die Pizzen in Holzöfen gebacken, die eine Temperatur von über 400 Grad Celsius erreichen. Das ist natürlich bei den meisten Backöfen zu Hause nicht möglich. Trotzdem sollte auch hier die höchstmögliche Temperatur eingestellt werden und der Ofen ausreichend vorgeheizt werden. Nur so kann der Pizzateig optimal aufgehen und knusprig werden. Bei 250 Grad Celsius braucht die Pizza ca 15-20 Minuten. Wenn der Käse schön verschmolzen ist und der Teig eine goldbraune Farbe erreicht hat, ist die Pizza fertig. Nun kann sie heiß serviert und genossen werden - Guten Appetit!

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